Tabea Wink

Blockflötistin

Vita

Tabea Wink ist eine international gefragte Blockflötistin.

Sie wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2026 ausgezeichnet, erhielt das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs 2025 sowie das TONALi-Stipendium und wurde in die Konzertförderung 2025/26 und 2026/27 des Deutschen Musikrats aufgenommen.

Darüber hinaus gewann sie den 1. Preis beim TARF - Early Music competition in Tel Aviv, das RAM-Stipendium in London und den 1. Preis beim ORDA-competition in Amsterdam.

Im vergangenen Jahr nahm sie gemeinsam mit dem Pianisten Pau Cladera-Marroig ihre Debüt-CD auf Mallorca auf, dieses Jahr folgte eine weitere Produktion mit ihrem Ensemble Barock_Plus.

Tabea Wink studiert derzeit in der Meisterklasse an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Jeremias Schwarzer und Prof. Maurice Steger. Zuvor war sie Schülerin von Annette Berryman an der Städtischen Musikschule in Braunschweig und studierte polyphone Renaissancemusik bei Prof. Pedro Sousa-Silva in Porto.

"Technisch brillant und mit ansteckender Musikalität" (Zeitung Bühl) - mit dieser Präsenz ist sie auf zahlreichen internationalen Bühnen zu erleben.
Konzertreisen führten sie unter anderem nach Ecuador, Kolumbien, Portugal, Spanien (Mallorca), Italien, in die Schweiz, Schweiz, nach Österreich, Polen, Luxemburg, Großbritannien sowie in die USA (Los Angeles).

Als Solistin konzertierte sie unter anderem mit dem Staatsorchester Braunschweig, dem Orchester des Wandels, dem Ensemble Resonanz, dem Israeli Barrocade, der Sinfonia Varsovia und dem Göttinger Sinfonieorchester.
Sie stand gemeinsam mit Künstlerpersönlichkeiten wie Maurice Steger, Tanja Tetzlaff und Harald Lesch auf der Bühne. Gemeinsam mit Maurice Steger leitete sie zudem einen Meisterkurs bei den Musik-Kurswochen Arosa.

Nach acht ersten Bundespreisen in Folge (2011-2018) bei "Jugend musiziert" wurde sie 2026 in die Bundesjury des Wettbewerbs berufen.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt außerdem in der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponistinnen, darunter Moritz Eggert, Sandeep Bhagwati, Liza Lim, Dai Fujikura und Violeta Dinescu, sowie mit Konzertdesignern wie Folkert Uhde.

Dabei entwickelt sie innovative Konzertformate, die Musik mit anderen Kunstformen wie Tanz, Schauspiel, Synchronschwimmen oder visueller Live-Codierung verbinden. Engagements führten sie unter anderem zum Penderecki-Festival in Warschau, zum Goodmesh-Festival in Den Haag sowie zum Menuhin-Festival in Gstaad.

Gefördert wurde Tabea Wink von renommierten Institutionen wie der Lyra-Stiftung, der Forberg-Schneider Stiftung, Menuhin Live Music Now, der M. Wagner-Stiftung und der Stiftung Sparda-Bank Hannover. Zudem ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Der Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft schrieb über sie beim Heidelberger Frühling: „Tabea Wink überzeugte mit eindrucksvoller stilistischer Bandbreite, klanglicher Tiefe und einer Bühnenpräsenz, die das Publikum unmittelbar erreichte. Ihre Darbietung verband virtuose Spieltechnik mit feinem musikalischem Gespür und eröffnete neue Perspektiven auf ein oft unterschätztes Instrument."

Mit ihrer künstlerischen Vielseitigkeit und innovativen Programmgestaltung zählt Tabea Wink zu den profiliertesten Blockflötistinnen ihrer Generation und setzt damit eigenständige Akzente in der internationalen Musikszene.